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Strategischer Schachzug – Hinterkopf erweitert Portfolio

Ein Asset-Deal eröffnet Hinterkopf GmbH neues Potenzial im Markt für Digitaldruck Direct-to-Shape. Mit dem neu hinzugewonnenen Know-how kann der Maschinenbauer seine Technologieführerschaft im Markt ausbauen. Die langjährige Expertise, der Innovationsgeist und die Erfolge im Getränkedosen-Bereich gerade in den USA unterstreichen Hinterkopf‘s Position im Markt.

Alexander Hinterkopf, Eigentümer und CEO der Hinterkopf GmbH, kennt die Verpackungsbranche aus dem Effeff. Seit vielen Jahren verfolgt er die Entwicklungen nicht nur, sondern schreibt mit seinem Unternehmen der Hinterkopf GmbH an der Erfolgsstory federführend mit. Stillstand bedeutet für ihn Rückschritt, deshalb arbeitet er gemeinsam mit seinem Team an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Drucktechnologien vor allem im Digitaldruck Direct-to-Shape.

So ist der aktuelle Asset-Deal mit dem Insolvenzverwalter von Velox Pure Digital Ltd. ein wohlüberlegter Schachzug in Richtung Zukunft. „Mein Bauchgefühl hat mir gesagt, es ist für uns strategisch wichtig, die Kompetenzen und Technologien unseres Mitbewerbers Velox unter dem Hiko-Dach zu bündeln. Es war mir eine Herzensangelegenheit, diese Chance zu nutzen, um deren Technologie ein Fortbestehen und Weiterentwickeln zu garantieren. Ich bin überzeugt, kombinieren wir unsere jahrelange Erfahrung, unser Knowhow mit deren Technologien, entstehen neue Ideen und Innovationen, die den gesamten Verpackungsmarkt sowohl ökonomisch als auch ökologisch nach vorne bringen werden“, so Hinterkopf.


Unterschiedliche Märkte brauchen unterschiedliche Lösungen

Der Visionär vergleicht den Digitaldruck mit der Entwicklung des Automobils. Zuerst gab es ein Modell für alle, heute gibt es verschiedenste Automodelle, um die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen. Diese Vielfalt adaptiert Hinterkopf auf den Digitaldruck. „Wenn wir mit Digitaldruck Direct-to-Shape in bestehende Märkte vordringen wollen, müssen wir die Marktbedingungen genaustens kennen und erfüllen. Diese sind gesetzt, an diesen wird nicht gerüttelt. Keiner der Hersteller würde einen Rückschritt akzeptieren. Deshalb spezifizieren wir unsere Digitaldruckmaschinen, um die geforderte Vielfalt anbieten zu können, die die Märkte und Branchen fordern“, führt Alexander Hinterkopf seine Überlegungen aus.

Drei Baureihen für unterschiedliche Marktanforderungen

Hinterkopf GmbH plant aktuell mit drei Modellreihen, um die Branchenanforderungen zu erfüllen und den Digitaldruck Direct-to-Shape, weiter in neue Märkte auszurollen.

Die für den Technology Excellence Award (PMMI) nominierte DX-Serie steht für Produktflexibilität in Länge und Durchmesser sowie kleine Losgrößen und ermöglicht Inhouse-Lösungen, um schnell auf Markttrends reagieren zu können. Zudem ist der Invest geringer, so dass der Return of Investment auch bei geringen Betriebszeiten schneller erreicht werden kann. Die D-Serie ist seit 15 Jahren am Markt etabliert und garantiert höchste Druckauflösung und gestochen scharfe fotorealistische Bilder. Über 60 Maschinen produzieren bereits weltweit 24 Stunden, 7 Tage die Woche 365 Tage im Jahr erfolgreich. Die neue V-Serie soll den Geschwindigkeitsaspekt in den Digitaldruck bei Hinterkopf bringen. Sie sorgt für den gewünschten Output und hält die Produktionskosten für die Anwender in einem marktüblichen Niveau.

Direct-to-Shape für neue Märkte und Anwendungen

Diese Strategie ermöglicht Hinterkopf, Digitaldruck Direct-to-Shape branchenspezifisch für alle zylindrischen Hohlkörper anzubieten, da die unterschiedlichsten Marktanforderungen erfüllt werden können. „Durch die Kompetenzbündelung bei uns im Haus sind wir in der Lage, eine Revolution in der Bedruckung zylindrischer Container zu erzielen und schaffen für jede Branche die Voraussetzung, aktuelle Markttrends aktiv mitzugehen und eine Vorreiterrolle im Markt einzunehmen. Wir sind bestens vorbereitet und ruhen nicht aus!“, so Alexander Hinterkopf. „Sowohl unsere Kunden als auch die bisherigen Velox-Kunden profitieren von unserem gewachsenen Knowhow. Wir werden bestehende Technologien mittel- bis langfristig weiterentwickeln und so neue Märkte erschließen und gemeinsam den Verpackungsmarkt von morgen gestalten“, ist sich Hinterkopf sicher.

Die Verpackung prägt den ersten Eindruck

Was für den gesamten Verpackungsmarkt unausweichlich gilt: Die Verpackungsdekoration beeinflusst den Kaufentscheid am Point of Sale. Denn erst, wenn das Produkt gekauft wurde, kommt der Inhalt ins Spiel und kann überzeugen. Erst dann hat ein Produkt die Chance, eine Kundenbindung aufzubauen. „Unsere Branche ist sozusagen das Zünglein an der Waage“, freut sich Hinterkopf, „und das machen wir Herstellern, Abfüllern und Marken tagtäglich bewusst.“

Die strategische Bedeutung des Direct-to-Shape-Digitaldrucks geht dabei weit über den eigentlichen Druckprozess hinaus. Die Technologie gibt Verpackungsherstellern, Abfüllern und Marken die Flexibilität, schneller auf veränderte Konsumentenerwartungen, kürzere Produktlebenszyklen, eine zunehmende Variantenvielfalt und die wachsende Nachfrage nach individualisierten und differenzierten Verpackungen zu reagieren.

Asset-Deal schafft breitere technologische Basis

Der Asset-Deal bedeutet für Hinterkopf, Werte wie Patente, bereits gefertigte Maschinen und Ersatzteile werden übernommen. Juristische Verpflichtungen gehen nicht an Hinterkopf über.

Der strategische Deal wurde zum ersten Mal im vierköpfigen Geschäftsleitungsteam gefällt. Neben Anke und Alexander Hinterkopf gehören die Kinder Christina und Christoph zur erweiterten Geschäftsführung. Für den CEO war dies eine wertvolle Erfahrung: Alle an Bord zu holen, einen Konsens zu finden und die Weichen gemeinsam weiter auf eine erfolgreiche Zukunft auszurichten.

Mit der Kombination aus etablierten Hinterkopf-Technologien, zusätzlichem Know-how und einem klar differenzierten Maschinenportfolio positioniert sich das Unternehmen für die nächste Entwicklungsstufe im Digitaldruck Direct-to-Shape.

Das Ziel ist klar: Nicht eine Digitaldrucklösung für alle anzubieten, sondern die richtige Technologie abgestimmt auf die Anforderungen des jeweiligen Marktes und damit die Möglichkeiten des industriellen Direct-to-Shape-Digitaldrucks konsequent weiter auszubauen.

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